Home ImpressumDisclaimerE-Mail
     E-Mail an den SkF Oldenburg
Schwangerschaftsberatung
 

Pränataldiagnostik

Psychosoziale Beratung vor, während und nach Pränataldiagnostik

Schwangere Frauen und deren Partner können durch vorgeburtliche Untersuchungen sehr belastet und vor schwierige Entscheidungen gestellt werden, die zusätzlich eine psychosoziale Beratung und Begleitung erforderlich machen.

Hier bietet die Schwangerschaftsberatung des SkF e. V. den Raum und die Zeit, die für die Betroffenen nötig sind, um zu individuell tragfähigen Entscheidungen zu finden.

Das Beratungsangebot gilt unabhängig von Nationalität und Konfession. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Sie ist offen für alle Frauen und deren Partner, unabhängig von ihrer Entscheidung.

Ein Beratungsangebot kann in allen Phasen der Schwangerschaft sinnvoll sein:

  • Vor pränataldiagnostischen Untersuchungen besteht bei manchen Frauen und deren Partnern eine Verunsicherung darüber, ob und welche Untersuchungen für sie in Frage kommen und welche Konsequenzen ein auffälliger Befund für sie haben würde. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erleichtert eine Entscheidung ggf. für oder gegen eine Diagnostik, die vor dem persönlichen individuellen Erfahrungshintergrund tragbar ist.
  • Während pränataler Diagnostik kann es notwendig sein, als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen, wenn die Schwangere die Wartezeit auf den Befund als sehr belastend erlebt, sie verunsichert ist, die Ungewissheit kaum aushält oder konkrete Ängste auftauchen.
  • Nach einem pathologischen Befund geraten Frauen und Paare häufig in einen Konflikt. Jetzt kann es hilfreich sein, in einem geschützten Rahmen ambivalente Gefühle zu äußern, gesetzliche und persönliche Unterstützungsmöglichkeiten sowie Informationen über die Behinderung des Kindes zu erhalten, oder sich mit der Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs auseinander zu setzen, um eine - auch langfristig - tragfähige Entscheidung treffen zu können.
  • Nach einer Entscheidung für ein Kind mit einer möglichen Behinderung unterstützt eine regelmäßige Begleitung die Betroffenen in allen Fragen der Neuorientierung in dem Leben mit ihrem Kind (z. B. bei Fragen zu gesetzlichen Hilfen, zu Entlastungsmöglichkeiten, der Annahme des Kindes, der Trauer über den Verlust des Wunschkindes...)
  • Nach dem Tod des Kindes oder einem Schwangerschaftsabbruch kann die Frau und/oder ihr Partner das Bedürfnis haben, in der Beratung das Erlebte zu besprechen, ihre Trauer zum Ausdruck zu bringen, den Verlust des Kindes zu verarbeiten oder Ängste in Bezug auf eine neue Schwangerschaft zu äußern und zu bearbeiten.